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Ein wahres Massenphänomen: eSport

Eigentlich sind eSports keine Erfindung der Neuzeit, denn schon seit Jahren streamen verschiedene Menschen sich beim Spielen und Kommentieren live. Lange Zeit war es aber eher eine Nische, welche jetzt zu einem wahren Massenphänomen geworden ist. eSport ist so beliebt, dass es in der Zielgruppe der 16- bis 39-jährigen Deutschen sogar besser ankommt als die „Sportschau“.

Rund zwei Drittel der jungen, spielbegeisterten Deutschen wünschen sich, dass eSport auch im TV übertragen wird, wie herkömmliche Sportarten. Heute ist meist nur das Schauen via PC, Smartphone oder Tablet möglich. Den ersten Platz belegt dabei der PC mit 82 Prozent. Mit einem simplen PC allein ist es aber noch nicht getan, denn Sie brauchen eine Streamingplattform. Auf den vordersten Platz findet sich YouTube mit 71 Prozent, gefolgt von Twitch mit 42 Prozent. Knapp dahinter befindet sich Facebook mit 41 Prozent. Es gibt aber auch einen TV-Sender, welcher sich eSport-Events widmet: Sport1.

 

Sind Zuschauer auch Gamer?

Es ist nicht zwangsweise der Fall, dass jeder Zuschauer eines eSport-Streams auch selbst aktiver Gamer ist. So gab jeder dritte Befragte, 35 Prozent, zu, dass dieser einmal pro Woche spielt. Überraschend ist es nicht, dass der Großteil davon Männer sind. Etwa 51 Prozent Männer und dazu 25 Prozent Frauen. Was gezockt wird? Vor allem Ego-Shooter, zu 39 Prozent, Sportsimulationen, mit 33 Prozent, sowie Echtzeit-Strategiespiele mit 31 Prozent. Damen lieben hingegen Browserspiele, was 46 Prozent beweisen.

 

Werbung im eSport-Bereich

Das Thema Werbung hat sich auch bis zur Gaming-Welt ausgebreitet. In-Game-Werbung ist heute beinah normal und für die meisten Spieler auch kein Problem. Sogar jeder Zweite, also 51 Prozent, finden, dass Werbung sowie Sponsoring gar nicht schlecht sind. Immerhin lässt es die Welt der eGames deutlich realer wirken. Der Spielfluss wird davon hingegen nur wenig gestört, wie 37 Prozent finden. Aber nicht nur In-Game kommt es zu Werbung, sondern die eSport-Werbung nimmt auch außerhalb der Spiele immer weiter zu. Vor allem auf den sozialen Medien, 32 Prozent, ist vermehrt eSport-Werbung zu sehen. Besonders häufig sehen Sie dabei die Werbung von energie spendenden Getränken, wie Red Bull, Monster oder Coca-Cola. Alle drei liegen bei einem Prozentsatz von über 40. Aber auch Datenverarbeitung, Elektro und Unterhaltungselektronik gehören zu den Werbepartnern. Sie bemerken aber auch, dass branchenfremde Werbung eher weniger überzeugen kann. Die Frage ist jedoch, ob die Werbung wirklich Sinn macht. So gab jeder Achte, 15 Prozent, an, dass dieser aufgrund der Werbung oder des Sponsorings schon einmal das Produkt in Anspruch genommen hat.