Eine Einführung in das sichere Surfen im Internet

Mittlerweile verbringen die meisten Menschen viel Zeit online, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Aber wie viele von Ihnen sind in der Lage, sich sicher zu bewegen, d.h. alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um Risiken zu vermeiden? Wahrscheinlich nicht sehr viele.

In diesem Tutorial werden wir die Hauptgefahren aufzeigen, denen Sie beim Surfen im Internet und bei der Benutzung von E-Mail begegnen können.

Typische Bedrohungen sind:

– Malware:

Dies sind, vereinfacht gesagt, Anweisungen für den Computer, die geschrieben wurden, um gespeicherte Informationen auf dem Computer ohne Wissen des Besitzers zu zerstören oder zu kontrollieren.

Die häufigsten Infektionsquellen sind USB-Sticks und Anhänge in E-Mail-Nachrichten.

– Spam-E-Mails, Viren, Würmer per E-Mail, Phishing:

Hierbei handelt es sich um unerwünschte E-Mails, im Allgemeinen zur Werbung für Produkte oder Dienstleistungen. Aber auch um an sensible Daten zu gelangen. Sie machen bis zu 90% aller versandten E-Mails aus.

Hier sind daher 3 Tipps, um sicher im Internet zu surfen:

 

Aktualisieren Sie Ihre Systeme

Ständige Aktualisierung aller Systeme, Webbrowser, Browser-Plug-ins, Multimedia-Player und anderer Anwendungen: Dies ist wahrscheinlich ein Vorgang, der Ihnen langweilig erscheinen wird, aber für ein sicheres Surfen im Internet ist er unerlässlich. Aktualisieren Sie auch Ihre Privatsphäre-Einstellungen, indem Sie nur einigen wenigen vertrauenswürdigen Personen Zugang gewähren – das ist eine essentielle Strategie, um sensible Daten sicher zu verwahren.

 

Schützen Sie Ihren Internetverkehr vor neugierigen Blicken

Das Problem beim Schutz der Online-Privatsphäre besteht darin, dass eine solche Verbindung öffentlich ist, abgefangen werden kann und jeder Server, der beim Aufbau der Verbindung hilft, einen Treffer einstecken kann. Haben Sie ein Auge auf das, was angefordert und übertragen wird.

Hier kommt eine VPN-Verbindung (oder ein Virtual Private Network) ins Spiel. Ein VPN ist ein Dienst, mit dem Sie eine sichere Verbindung zum Internet herstellen können, indem Sie Ihre Verbindung durch einen Server leiten, bevor sie ihr Endziel erreicht. Wenn die VPN-Verbindung plötzlich ausfällt, blockiert ein sogenannter Killswitch automatisch den gesamten Internetverkehr, bis der Benutzer wieder erfolgreich eine Verbindung zum Server herstellen kann.

Verwenden Sie einen sicheren Browser

Zwei der beliebtesten Angriffsmethoden von Cyberkriminellen auf Browser sind Phishing und Malware. Fast ein Drittel der Internetnutzer ist laut einer Testorganisation bereits Opfer von Malware geworden. Durch Täuschung des Benutzers, zum Beispiel durch das Verlinken auf eine bösartige Website oder das Öffnen eines infizierten Dokuments, können Hacker eine Person manipulieren, um Geräte mit Malware zu infizieren. Solche Software kann die Hardware kompromittieren oder beschädigen und sensible Informationen stehlen. Auch Ransomware wird auf diese Weise verbreitet.

Diese Form von Malware hat in den letzten zwölf Monaten stark zugenommen. Sie verschlüsselt Daten auf einem infizierten Computer oder Telefon, so dass der Besitzer keinen Zugriff darauf hat. Dann verlangt der Täter vom Besitzer ein Lösegeld, um sie wieder zugänglich zu machen.

Fazit

Das Internet ist voller Bedrohungen. Allein die Kenntnis dieser Bedrohungen kann helfen, Gefahren zu vermeiden und ihre Folgen zu mildern.

Wenden Sie an, was Sie gelernt haben. Denken Sie daran, beim Surfen oder online Shoppen auf die Adressen von Webseiten, Sicherheitslecks, und Warnmeldungen zu achten. Und wenn Sie diese wenigen Tipps befolgen, können Sie mit Zuversicht im Internet surfen.