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Online-Shopping und der Umweltschutz

Einkaufen ist heutzutage einfacher, als es jemals war. Immer mehr Menschen kaufen Produkte online und der E-Commerce Markt wächst von Jahr zu Jahr stärker. Im Jahr 2018 lag der Gesamtumsatz alleine in Deutschland bei 48,9 Milliarden Euro. Online-Shopping ist eine echte Erleichterung im Alltag. Man kann bequem auf der Arbeit bestellen ohne extra in das Kaufhaus zu fahren und sich an der Kasse anzustellen. Das spart am Ende nicht nur unsere Zeit, sondern auch Ausstoß von Treibhausgasen.

In einer neuen Studie haben laut Nau News die Forscher bei drei verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten in Grossbritannien die Auswirkungen auf das Klima untersucht. Die Forscher haben genauer gesagt die Treibhausgasemissionen der jeweiligen Einkaufsarten miteinander verglichen. Für die Untersuchung wurden sogenannte schnell drehende Konsumgüter wie Zahnpasta, Reinigungsmittel und kleine Snacks herangezogen.

Es wurden die Wege mittels dem traditionellem Einkauf im Ladengeschäft, im Internet, sowie bei einem Ladengeschäft mit Hauslieferung miteinander verglichen. Auch wenn die Berechnung erst einmal einfach erscheint, ist diese doch sehr komplex. Um die Gesamtemissionen zu ermitteln, mussten die Forscher die Emissionen von Transport der Güter zum Lagerort, den Energieverbrauch der Lagerung und den Transport zum Kunden ermitteln. Wie schwer eine solche Berechnung ist zeigt zum Beispiel der Fall, dass wenn ein Paket nicht beim ersten mal entgegengenommen werden kann, sich automatisch auch der Transportweg und sich damit auch die Emissionen erhöhen.

Das Ergebnis Nach der Auswertung von 100.000 Fällen kam heraus, dass mit durchschnittlich 0.18 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Artikel der Online-Handel am meisten Treibhausgase ausstösst. Auf Platz zwei das herkömmliche Ladengeschäft mit nur 0.1 Kilogramm CO2-Äquivalent mehr. Am umweltfreundlichsten ist die Internet-Bestellung bei einem Ladengeschäft mit anschliessender Lieferung, diese Lag bei gerade einmal 0.07 Kilogramm CO2-Äquivalent.